CRISTA - die coole Lady aus dem All

CRyogene Infrarot Spektrometer und Teleskope für die Atmosphäre

CRISTA, ein Messgerät zur Untersuchung der Erdatmosphäre im Höhenbereich von 10 km - 150 km, wurde im November 1994 und im August 1997 mit dem Space Shuttle der NASA in eine Erdumlaufbahn gebracht und hat von dort aus für jeweils zehn Tage die Spurengasverteilung der mittleren und oberen Atmosphäre dreidimensional vermessen. CRISTA misst mittels sogenannter Fernerkundung mit drei Teleskopen gleichzeitig die Infrarotstrahlung von mehr als 15 verschiedenen Spurengasen wie Ozon, CO2, FCKWs, Stickoxiden, Methan, etc.. Hierzu werden die Teleskope und Spektrometer von CRISTA mit flüssigem Helium auf eine Temperatur von ca. - 260 °C gekühlt.

Im Zentrum der wissenschaftlichen Untersuchungen steht die Dynamik der Atmosphäre, die großen Einfluss auf die Ozon- und Klimaproblematik hat.

Obwohl das Projekt inzwischen abgeschlossen ist, werden die Daten aber bis heute für die Untersuchung dynamischer Prozesse in der mittleren und oberen Atmosphäre verwendet.

CRISTA in Space

Der Satellit CRISTA-SPAS beim Aussetzen aus dem Ladebucht des Space Shuttles.

Messgeometrie von CRISTA

Mit 3 Teleskopen gleichzeitig global die Erdatmosphäre 3-dimensional vermessen.