ZEBIS - ein Isotopensammler auf dem Zeppelin NT

Zeppelin NT

In enger Kooperation mit dem Institut für Chemie und Dynamik der Geosphäre 2: Troposphäre des Forschungszentrums Jülich (ICG-2) steht als neue Plattform für chemische und physikalische Beobachtungen in Feldexperimenten in der PBL der Zeppelin NT der Zeppelin Luftschifftechnik GmbH & Co. KG (ZLT) zur Verfügung. Er bietet eine ideale Basis, die anderen Fluggeräten vorzuziehen ist. Bis zu 1 Tonne an wissenschaftlicher Nutzlast ist möglich. Neben einer horizontalen Reichweite von 1000 km und einer Flughöhe von 20-3000 m ü. NN sowie einer maximalen Flugdauer von 20 Stunden ist der Zeppelin NT aufgrund eines gerichteten Schubantriebs in allen Richtungen höchst manövrierfähig. Die maximale Steig- und Sinkrate liegt bei 5-6 m/s. Zudem ist die Fluggeschwindigkeit von 0-115 km/h möglich. Der Zeppelin NT kann gezielte Flugprofile abfahren, aber auch mit der umgebenden Luft driften.

Der Zeppelin NT kann in den nächsten Jahren als Messplattform im Rahmen mehrerer Kampagnen genutzt werden. Er bietet daher ein hohes Potenzial zur Eindämmung großer Datenlücken in diesem atmosphärischen Höhenbereich und damit zum Verständnis chemischer Prozesse, Umverteilungen und Transport von Schadstoffen von ihrer Quellregionen in die Atmosphäre. 

Zeppelin NT

Die Gondel ist mit dem Hauptteil der wissenschaftlichen Nutzlast bestückt. Der Ausleger an der Spitze erfasst meteorologische Daten. Foto: Marc Krebsbach

Heckrotoren

Die schwenkbaren Rotoren (hier die Heckrotoren) sorgen für eine hohe Manövrierfähigkeit des Zeppelin NT. Foto: Marc Krebsbach